fertigGestern war mal wieder einer dieser Tage…man muss nich zur Arbeit, kommt aber trotzdem nicht zur Ruhe, weil 1.000 Kleinigkeiten erledigt werden wollen für die während der Woche keine Zeit war.

In unserem Fall kam zum regulären Wäsche waschen, aufräumen und einkaufen noch meine (leider nötigen) neuen Sommerreifen und die immernoch im Baustellenzustand befindliche Terasse dazu.

Ich hab das jetzt immer mal so nebenbei erwähnt…für die die´s interessiert (oder einfach nur für mich, um mich später mal dran zu erinnern, wieviel Staub wir im Moment in allen Ecken der Wohnung finden…) mal etwas anschaulicher…

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Eigentlich haben wir wunderschöne Gartenmöbel…aber wir können sie noch nicht hinstellen, weil es halt noch so aussieht, wie es aussieht auf unserer Terasse. Deswegen genießen wir das schöne Wetter auf diesen beiden chicken Plastickstühlen und wenn wir die Schuhe und Socken ausziehen, die Augen schließen und das Gesicht in die Sonne halten…..fühlt es sich an, als stünden wir an einem Südseestrand………….ist aber leider nur abgekratzter Fliesenkleber….🙂

Naja, wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir damit bis zum Sommer fertig werden!😉

Jedenfalls hatten wir gestern nicht viel Zeit zum Kochen und Essen. Aber Arbeit macht extrem hungrig!!! Also gab´s eines meiner persönlichen Lieblingsrezepte. Schnell, unkompliziert und unverschämt lecker! Es ähnelt einem Rezept von Mareen bei Kochend Heiss und ich koch´s schon so lange, dass ich keine Ahnung mehr habe, woher ich die Idee hab. Eigentlich ist es auch kein richtiges Rezept, weil ich keine „Maße“ dafür benutze…alles frei Schnauze!🙂

Das schöne daran ist, dass man es gut schon früh morgens vorbereiten kann, wenn man dann schon weiß, dass man mittags (oder abends) keine Zeit für´s Zubereiten hat!

Für 2 Personen nehme ich:

  • gemischt2 Hände voll Kirschtomaten (lass mal schätzen…so ungefähr 20 Stück), geviertelt
  • 1 kleine Hand voll Pinienkerne, in der Pfanne goldbraun geröstet
  • 1 Hand voll Basilikumblätter, gerupft oder geschnitten, wie´s beliebt
  • 2 Hände voll geriebenem Parmesankäse
  • Pfeffer (Salz kommt vom Parmesankäse ausreichend rein!)
  • eine kleine Kaffeetasse voll Olivenöl

Alle Zutaten gut mischen und so lange ziehen lassen, bis es Essen gibt. Mindestens aber ne halbe Stunde.

Wenn es dann soweit ist, dass wir uns ne Mittagspause freigeschaufelt haben, schmeiß ich ein Paket Spaghetti ins kochende Salzwasser (ja, ein ganzes Paket…bei Nudeln sind wir leider maßlos….*g*). Die fertigen Nudeln werden in einem Sieb abgegossen und sofort – solange noch ein bißchen Kochwasser dranhängt – in die Schüssel mit den anderen Zutaten geschüttet und alles gut verrührt. Wenn´s noch nicht „cremig“ genug ist, kann man noch was vom Kochwasser dazugeben (ich fang immer noch etwas davon mit dem Kochtopf auf).

Guten Appetit!🙂

spaghetti

Ich könnte das jeden Tag essen…ehrlich!🙂