zitronenAls ich mich entschieden habe, bei zorra´s Lemon Day mitzumachen hatte ich ein echtes Problem. Ich habe so viele Rezepte mit Zitronen, dass ich mich nicht richtig entscheiden konnte, welches ich dafür nehmen soll…

Da die meisten dieser leckeren Köstlichkeiten – wie Lemon Bars, Zitronenkekse und Co. –  aber fast jedem bekannt bzw. nichts Außergewöhnliches sind, habe ich etwas gemacht, das ich selbst noch nie probiert hatte.

„Zitronenpizza“


Es ist eine Kreation von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – 2 Fernsehköchen, bei denen ich Freitags abends regelmäßig Speichelfluss kriege…Wer die Sendung Servicezeit Essen & Trinken kennt, der hat villeicht die auch Folge gesehen… Hauchdünne Zitronenscheiben auf einem Quark-Öl-Teig… Damals hab ich mich schon gefrag ob das schmecken kann!? Hab mir das Rezept aber trotzdem ausgedruckt und fein säuberlich abgeheftet. Und vergessen…

Los geht´s:

Zutaten für den Quark-Öl-Teig (für ein Backblech oder 4 kleine Pizzen)

  • 350 g Mehl
  • 100 g Frischkäse
  • 100 g Magerquark
  • 4 EL Walnussöl (ein neutrales geht natürlich auch)
  • 1 Ei oder 2 Eigelb
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • abgeriebene Schale von einer halben unbeh. Zitrone

Alle Zutaten mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten und diesen in einer Tüte oder Frischhaltefolie für 15 bis 20 Minuten in den Kühlschrank legen.

Restliche Zutaten

  • ca. eine halbe unbehandelte Zitrone pro Pizza
  • 2 EL Frischkäse
  • 2 EL Zucker
  • 1 Eigelb
  • 6 EL Zitronensaft

Frischkäse, Zucker, Eigelb und Zitronensaft miteinander glatt rühren. Das gibt die „Pizzasoße“.

Dann den Teig in 4 gleiche Teile trennen und ganz dünn ausrollen. Das geht aufgrund der elastischen Konsistenz ganz gut. Jeweils 1-2 EL von der Soße auf den Pizzen verteilen. Jetzt die Zitrone in hauchdünne Scheibchen schneiden. Am besten auf einer Reibe, dann wird´s gleichmäßig.

Am Ende auf jede Scheibe etwas Zucker geben. Wer´s nicht gern sauer mag…lieber etwas mehr Zucker.🙂 Und dann die Pizzen in den 200 °C heißen Ofen (Ober-/Unterhitze) auf einem Pizzastein (wer keinen hat: ein mit vorgeheiztes Backblech tut´s auch) ca. 10 bis 15 Minuten backen. Eben so lange, bis der Teig schön goldbraun wird.

Also, mir hat´s geschmeckt. Es war ziemlich sauer und natürlich auch etwas bitter, da das weiße von der Zitronenschale noch dran war. Wer die bittere Note gar nicht mag, kann die Zitrone natürlich schälen bevor er sie in Scheiben schneidet!

Mit der richtigen Menge Zucker – um ein gutes Verhältnis zwischen süß und sauer herzustellen – war das ein sehr interessantes, leckeres Essen, das ich im Sommer bestimmt noch einmal machen werde. Da der Teig selbst auch süß ist, schmeckt es kalt ebenfalls sehr lecker. Das ganze dann noch zusammen mit einem Schlückchen von meinem selbstgemachten, eisgekülten Limoncello…bestimmt nicht schlecht als Grillabend-Nachtisch…

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